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Do, 13.02.2020Einführung von Michael Braun als Superintendent im Bergischen Land

Einführung von Pfarrer Michael Braun als Superintendent des Kirchenkreises „An der Agger“ im Bergischen Land (von li. nach re.): Präses Manfred Rekowski, Michael Brauns Vorgänger Jürgen Knabe, Superintendent Michael Braun, Bischof Thomas Adomeit und im Hintergrund der katholische Kreisdechant Christoph Bersch. Alle Fotos: Judith Thies

Präses Manfred Rekowski segnet Michael Braun ein.

„Mit so einer großen Abordnung aus meinem ehemaligen Kirchenkreis habe ich gar nicht gerechnet“, freute sich Pfarrer Michael Braun über die zahlreichen Gemeindeglieder, die sich mit dem Oldenburger Bischof Thomas Adomeit zu seiner Einführung am 7. Februar als Superintendent des Kirchenkreises „An der Agger“ im Bergischen Land mit Sitz in Gummersbach auf den Weg gemacht hatten. In der voll besetzten Wiehler Kirche feierten 380 Menschen einen bewegenden Gottesdienst, der live ins evangelische Gemeindehaus übertragen wurde. Zunächst wurde Michael Brauns Vorgänger, Superintendent Jürgen Knabe, vom Präses der rheinischen Kirche, Manfred Rekowski, von seinem Amt entpflichtet.
  
Zum Amt eines Superintendenten sagte der Präses: „Das größte Maß an Wertschätzung, das man als Superintendent bekommen kann, ist das geschenkte Vertrauen.“ Die Leitung eines Kirchenkreises sei die herausforderndste Arbeit, die in der Kirche zu vergeben sei. Ein Superintendent habe zwar keine direkte Macht, aber er verfüge über Argumente, er könne geistliche Impulse setzen, und er könne widersprechen.
  
Rekowski wünschte dem 50-jährigen neuen Superintendenten Braun „Weisheit, Geistesgegenwart, Fantasie, Geduld – und auch Vergesslichkeit, was manche Sitzung und manchen Konflikt angeht. Nach der Einführung hielt Michael Braun seine erste Predigt als neuer Superintendent über Matthäus 20, 1-16 (Arbeiter im Weinberg). „Darf es noch ein bisschen mehr sein?“, lautet Brauns Einstiegsfrage. Mehr essen, mehr besitzen, mehr arbeiten, mehr haben, immer mehr – auch, um der Angst bei Veränderungen zu begegnen. Dieses „Immer mehr“ sei zu viel für den Menschen und die Umwelt. Bei Gott gebe es stattdessen „einfach nur genug“. Genug Hoffnung, Liebe und Vertrauen, genug von den wirklich wichtigen Dingen.

 

Als neuer Superintendent freue er sich auf alle nun bevorstehenden Begegnungen und auf die gemeinsamen Schritte, die der Kirchenkreis etwa nach den Presbyteriumswahlen am 1. März gehen werde, so Braun.

 

Auf dem anschließenden Empfang in der Wiehler Stadthalle lauschten ca. 500 geladene Gäste vielen Grußworten unter anderem auch von Bischof Adomeit. Er bedauerte den Wechsel Brauns mit den Worten: „Deine Fähigkeit zur Analyse, deine Ideen und deine Fähigkeit, einen Kirchenkreis zu leiten, habe ich sehr geschätzt. Schade, dass du gehst.“ Gleichzeitig freue er sich aber, dass ein Pfarrer aus der oldenburgischen Kirche in ein leitendes Amt in einer anderen Landeskirche gewählt worden sei und wünschte Michael Braun viel Freude und alles Gute in seinem neuen Amt.
  
Die große Zahl der Redner auch aus dem politischen Bereich und ihre Wertschätzung gegenüber der kirchlichen Arbeit zeigte die noch tiefe Verwurzelung der Kirche im Gemeinwesen des Bergischen Landes. In seinem neuen Kirchenkreis wird Michael Braun für ca. 80.000 Gemeindeglieder verantwortlich sein. In den persönlichen Gesprächen mit den Angereisten aus dem Oldenburger Land wünschten alle dem neuen Superintendenten viel Erfolg, verbunden mit den Wünschen für ihn und seine Familie, im Bergischen recht bald heimisch zu werden.

 

Ein Beitrag von Carsten Homann.


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